Grußworte zur Niederelbe Classics 2012

 
 

 

Edgar Goedecke

Samtgemeindebürgermeister

Samtgemeinde Nordkehdingen

Michael Roesberg

Landrat

des Landkreises Stade

Kai Seefried

Abgeordneter des

Niedersächsischen Landtages

Hans-Wilhelm Bösch

Bürgermeister

der Gemeinde Drochtersen

 

 

Zu den Grußworten

 

 

 

Ein paar Impressionen zur Einstimmung auf die NC 2012

 

... alles Weitere unter Rallye-2012

 


 

Hinweis für alle Sehleute - Die besten Zuschauerpunkte findet man hier:

 

Zuschauerpunkte

 


 

 

 

 

Endlich – das Warten hat ein Ende – die Oldtimer stehen vor der Tür!

 

 

(Landkreis Stade) Es ist wieder soweit – die 6.Niederelbe Classics starten am 14. Juli 2012 zu ihrer Oldtimer- und Youngtimer Rallye im Kreis Stade. In diesem Jahr ist es der Nordwesten des Landkreises, der auf vier Rädern erkundet wird.

Von Stade aus durchs Kehdinger Land bis ganz hoch nach Freiburg und dann wieder zurück über Grossenwörden und Hammah nach Stade, wo am Samstagabend sich dann das Ziel befindet. Keine einfache Strecke für die vierrädrigen Schmuckstücke – aber auf jeden Fall eine wunderschöne!

Wie auch schon in den vergangenen Jahren werden wieder über 120 Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen des Automobilbaus an den Start gehen. Wenn man einen Blick in die Starterliste wirft, sind Klassiker, wie ein Austin Healey MK I aus den 1960er Jahren dabei, ebenso wie Rallye-Legenden wie Mini Cooper oder Saab 96. Bis hinauf in die Frühzeit der Automobilität, in die 1930er Jahre, vertreten unter anderem durch einen Riley Merlin 9, können die staunenden Zuschauer die Fahrzeuge nicht nur an den Zuschauerpunkten bewundern. Gerade auf der Fahrt über die Strecken werden die automobilen Schönheiten ihren Charme versprühen.

Dass die Rallye nun schon zum sechsten Mal im Landkreis Stade stattfindet – und immer mit tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung, der Sponsoren und auch der Behörden und Ämter, bringt den Fahrtleiter des CCN Classic Club Niederelbe Claus Bredehöft  zu der schon philosophischen Aussage: „Die Classic Cars und der Landkreis Stade – die gehören einfach zusammen. Die Fahrer fühlen sich wohl, den Autos geht es auf den Strassen richtig gut  - was will man mehr! Und das das Wetter in diesem Jahr auch wieder super wird, ist ja sowieso klar!“

Am Samstag, dem 14.Juli, werden die automobilen Schätze in Stade auf dem Firmengelände von Lindemann ab 9.00 Uhr die Rallye in Angriff nehmen und abends gegen 17.30 Uhr wieder in Stade eintreffen. Das Team des CCN freut sich auf zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland, wunderbares Wetter und natürlich auf viele Zuschauer. Wir sehen uns.

 

 

 

(Hier klicken für den gesamten Bericht)

 

 

 

 

 

 

Spannung pur zwischen Elbufer und Krimi-Straße

Niederelbe Classics 2012: Die historischen Fahrzeuge starten in Ottenbeck, einem modernen Stadtteil der über 1000 Jahre alten Hansestadt Stade. Von hier führt die Rallye über Agathenburg nach Dollern und zurück zum Stader Fischmarkt – eine Rundfahrt durch die malerische Altstadt von Stade inbegriffen.

Aus der Stadt hinaus geht es dann in Richtung Elbe. Der Bützflether Industriehafen gehört zu den größten Häfen in Niedersachsen und bietet unter anderem die Möglichkeit zum Umschlag von Massen- und Stückgütern am tidenunabhängigen seeschifftiefen Fahrwasser. Nur wenige Kilometer vom modernen Hafenbetrieb entfernt, fühlt man sich im Artilleriefort Grauerort um über 100 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Kampfhandlungen gab es hier nie und heute ist es ein beliebter Veranstaltungsort für Familienfeste, Konzerte und Märkte.

Auf halber Strecke von Stade nach Wischhafen durchqueren die Rallye-Teilnehmer das Naturschutzgebiet Asseler Sand. Das Marschland an der Elbe mit einer Gesamtfläche von 654 ha wird als Grünland landwirtschaftlich (Weideland, Obstplantagen) genutzt. Die Bedeutung des Gebietes als Rastgebiet für Zugvögel, insbesondere für nordische Gänse, ist so groß, dass es nach der EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt ist. Auf ihrer Fahrt überqueren die schmucken Oldtimer das in der Deichlinie liegende Sperrwerk Ruthenstrom. Seit seiner Inbetriebnahme 1978 schützt es die Orte Krautsand, Assel, Dornbusch und Drochtersen. Circa 65- bis 120-mal im Jahr wird es wegen Sturmfluten geschlossen.

Drochtersen mit knapp 11.700 Einwohnern feiert in diesem Jahr sein 725-jähriges Bestehen. Die Gemeinde reicht - große Teile des Kehdinger Moores umfassend - im Westen fast an die Oste heran und grenzt auf etwa 15 km Länge mit der einstigen Insel Krautsand an die Elbe. Auf der alten Elbinsel genießen viele Gäste im Sommer den breiten Sandstrand und die immer wieder neuen Eindrücke, die Ebbe und Flut zaubern, sowie den grandiosen Ausblick auf den Schiffsverkehr von und nach Hamburg.

Die Kehdinger Region kann stolz auf eine bewegte Seefahrergeschichte zurückblicken. Die maritime Vergangenheit wird lebendig in Wischhafen im Küstenschiffahrts-Museum, nahe des unter Denkmalschutz stehenden Hafens. Noch heute legen ab und zu interessante historische Schiffe an. Wischhafen gehört zur Samtgemeinde Nordkehdingen, deren Verwaltungssitz im ehemaligen Amtsgericht im Ortszentrum von Freiburg untergebracht ist. Die Strecke verlässt in Freiburg die Elbe und führt die Fahrer in Richtung Kehdinger Moor. Vorbei an der Deckstation des Niedersächsischen Landgestüts in Landesbrück geht es durch die Ortschaften Hamelwördenermoor, Wolfsbruchermoor bis nach Hüll.

Im südlichen Teil liegt das ehemals ,,Elfersche Anwesen", eine denkmalgeschützte Hofstelle im Besitz des Heimatvereins. Mittelpunkt der gesamten Anlage ist die um 1850 erbaute typisch kleinbäuerliche Kehdinger Hofanlage mit Hauptgebäude und Kruppscheune. Sie ist im Ursprung, einschließlich ihrer historischen Inneneinrichtung, erhalten. Von Hüll verläuft die Route entlang der Großen Rönne. An diesem Nebenfluss der Oste liegt die Deutsche Krimi-Straße auf einer Länge von 2,5 Kilometern. In der Nähe der Straße wurden über hundert Kriminalromane, Thriller und Drehbücher für TV-Krimis geschrieben. Autoren waren unter anderem Elke Loewe, Volker Vogeler, Jürgen Petschull, Sebastian Knauer, Willi Voss, Reinhold Friedl, Thomas B. Morgenstern und Wilfried Eggers.

Spannend bleibt auch die Tour, die über Großenwörden nach Engelschoff führt. Die Siedlung entstand im Zuge der Hollerkolonisation. Damals kamen holländische Siedler ins Erzbistum Bremen, um die sturmflutgefährdeten Marschen urbar zu machen. Weiter geht die Fahrt in Richtung Ziel.

Die Teilnehmer durchqueren die Ortschaften Burg, Hammah, Mittelsdorf und Haddorf, das bereits im Jahre 1204 erstmals schriftlich als „Hardestorp“ erwähnt wurde. Wieder angekommen am Ausgangspunkt endet die Oldtimer-Rallye in Ottenbeck.